Über die Vorführung des Dokumentarfilms „Todeslager“
22.04.2026 г.Am 21. April 2026 organisierten die Botschaften der Republik Belarus und der Russischen Föderation in Bern eine Vorführung des Dokumentarfilms „Todeslager“ (Produktion des Filmstudios „Belarusfilm“) anlässlich des Internationalen Tages der Befreiung der Häftlinge faschistischer Konzentrationslager und des Gedenktags für die Opfer des Völkermords am sowjetischen Volk.
Die Durchführung solcher Projekte, die bereits zu einer guten Tradition geworden ist, spiegelt die gemeinsamen, konsequenten Bemühungen wider, die im Rahmen des Unionsstaates von Belarus und Russland zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses und zur Bekämpfung von Versuchen der Geschichtsverfälschung unternommen werden.
Zu den Gästen der Filmvorführung, die in den Räumlichkeiten der russischen diplomatischen Vertretung stattfand, zählten rund 80 Personen, darunter Vertreter der belarussischen und russischen Diaspora, diplomatischer Vertretungen der GUS-Staaten sowie der Schweizer Öffentlichkeit.
Vor Beginn des Films richteten der Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Garmonin, und der Botschafter der Republik Belarus, Aljaksandr Ganewitsch, Grußworte an die Anwesenden.
Der Leiter der belarussischen diplomatischen Vertretung informierte über das Ausmaß der unmenschlichen Verbrechen, die von den Faschisten und ihren Komplizen in den besetzten Gebieten begangen wurden. Er hob insbesondere die mühevolle Arbeit hervor, die in Belarus im Rahmen der Ermittlungen in der Strafsache zum Völkermord am belarussischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges und in der Nachkriegszeit geleistet wird. Dank dieser Arbeit konnten zahlreiche bisher unbekannte Orte der Vernichtung und Bestattung von Zivilisten, Konzentrationslager und Ghettos aufgedeckt sowie unbekannte Ortschaften identifiziert konnten, die vollständig oder teilweise niedergebrannt wurden.
Aljaksandr Ganewitsch zeigte sich überzeugt, dass der Film „Todeslager“ das beste Mittel gegen die „historische Amnesie“ sei, unter der heute leider viele Staaten leiden.